Verfasst von: its your world | 4. März 2010

Soziale Netzwerke Teil 2

Wie sicher sind meine Daten in den sozialen Netzwerken ?

Wer gestern Stern.tv gesehen hat, der wird sich sicherlich die Frage stellen dürfen, ob die Daten im Netz sicher sind oder nicht. Grundsätzlich muss man aber eins verstehen. Ales was ich ins Internet an Informationen bringe, ist auch irgendwie einsehbar.

Bei den sozialen Netzwerken wird es aber meistens so gehalten, dass ich bestimmen kann, wer auf welche Informationen zugreifen darf. So habe ich für „alle“ eigentlich nur mein Bild und meinen Namen freigeschaltet. Alle Kontakte, die in meinem sozialen Netzwerk registriert sind, dürfen dann vielleicht noch meine Kontaktdaten einsehen.

Ist man registriert, benötigt man Kontakte. Hier kann man seine eigenen Freunde einladen. Es kann aber auch sein, dass man von anderen Anwendern als Kontakt eingeladen wird. Doch man sollte vorsichtig sein, wenn man eine Kontaktanfrage in seinen sozialen Netzwerk annimmt. Meine Grundregel ist es, nur Kontaktanfragen an zu nehmen, die ich auch wirklich persönlich kenne. So minimiere ich das Risiko, dass mit meinen Daten Schindluder getrieben wir.

Gerade bei Kindern/Jugendlichen ist zu sehen, dass diese schnell mal mehr als tausend Kontakte haben. Da man davon ausgehen kann, dass diese Kinder diese nicht alle persönlich kennen, haben wir hier ein Punkt, wo es gefährlich werden kann. Denn eins kann man in den sozialen Netzwerken nicht : Prüfen, ob die angegebenen Kontaktdaten wirklich echt sind.
Schnell kommt es vor, dass der 17jährige Freund, in Wirklichkeit jemand anderer Altersklasse ist, der ganz andere Interessen verfolgt. Schnell kommt es zu Anfragen wie : „willst Du Dein Taschengeld aufbessern …“. Nicht selten werden diese Kontakte von Kindern und Jugendlichen intensiviert, da das Geld lockt. Sexuelle Interessen oder die Verführung zu kriminellen Handlungen sind da keine Seltenheit.

In vielen Sozialen Netzwerken sind oft bekannte Persönlichkeiten zu finden. Nur oftmals, haben genau diese Personen, sich nie im Netzwerk angemeldet …. Ein weiteres Beispiel, dass eben Identitäten nicht geprüft werden.

Kann ich Kinder und Jugendliche schützen ?

Grundsätzlich kann man diese Frage mit einem Ja beantworten. In unserem Beitrag „Gefahren im Interne für Kinder“ haben wir schon ein paar grundsätzliche Möglichkeiten erörtert.
Ich bin zum Schutze meiner eigenen Kinder so vorgegangen, dass ich für mein Kind alle sozialen Netzwerke und Seiten mit sexuellem Inhalt sowie Glücksspielseiten gesperrt habe. Dazu bediene ich mich dem kostenlosen Tool Family Safety aus der Windows Live® Familie vom Microsoft®. Falls dann mein Kind mit dem Bedarf ankommt, was wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, sich auch im sozialen Netzwerk registrieren zu lassen, so werde ich ihm die Seite zwar freischalten, aber mit meinem Sohn zusammen seinen Zugang einrichten.
Und, dabei ist noch ganz wichtig, die Kinder auf die Gefahren hinzuweisen und sich die Zeit nehmen, auf zu klären. Technik ersetzt nicht das Gespräch.

Ein weiterer Tipp hierzu ist auch : Für das soziale Netzwerk, benötigt man ein Benutzeraccount mit Passwort. Da ich die Einrichtung mit meinem Sohn zusammen vornehme, habe ich auch das Passwort und nicht er. Ich werde dann zwar den PC so konfigurieren, dass sich dieser das Passwort merkt und mein Sohn ohne zu Fragen ins Netz kann, jedoch habe ich so auch die Möglichkeit zu kontrollieren. Dabei hat die Kontrolle nichts mit Misstrauen zu tun. Kinder und Jugendliche, sind oft nicht in der Lage, die Gefahren wirklich zu erfassen. Für das was unsere Kinder tun, sind immer noch wir, die Eltern, verantwortlich. Mache ich das Internet zu einer offenen Plattform für mein Kind, so verletze ich ganz schnell einen Teil meiner Aufsichtspflicht.

Gerade neulich wurde mir von einem Fall berichtet, wo sich ein Kind mit Unwissenheit auf einer Seite registriert hat, um ein Liebeshoroskop zu erstellen.
Kaum eine Woche vergangen, kam dann eine Rechnung über einen dreistelligen Eurobetrag ..

Man kann aber auch ganz klar sagen : Es gibt bei den sozialen Netzwerken, große Unterschiede. So gibt es einige, in denen man mit den beruflichen Focus registrieren kann und seinen Lebenslauf ablegt. Hier können sich in der Tat, für den registrierten Anwender Chancen für die Zukunft entwickeln. Da hier aber eine andere Altersgruppe mit einer völlig anderen Zielegruppe angesprochen wird, gehen hier auch wenige Gefahren von aus. Aber auch da : Aufklärung und dem Kind und Jugendlichen helfen.

Noch ein Nachsatz : Ich habe es hier bewusst vermieden, irgend welche soziale Netzwerke auf zu listen, da ich hier nicht beabsichtige, direkt oder indirekt Bewertungen durch zu führen.

Gestern Abend, bin ich auf eine Seite gestoßen, wo derartige Bewertungen gemacht werden. Nur leider, können solche Bewertungen auch das gegenteilige bewirken, da man hiermit auch die Neugier der Kinder und Jugendlichen weckt.

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