Verfasst von: its your world | 22. März 2017

Wenn die Cloud spinnt ….

Wenn die Cloud spinnt ….

Seit einiger Zeit bekommen die Anwender der Microsoft Dienste, deutlich zu spüren, was es bedeutet, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. Zugriffe auf E-Mail oder Dateien in OneDrive, sind plötzlich nicht mehr möglich gewesen, da es ein Problem bei den Microsoft Anmeldedienst gab.

Eigentlich muss man sagen: „So was kommt vor …“ und ja, genau das stimmt auch. So etwas kann vorkommen, denn am Ende reden wir von Technik und diese ist mit zunehmender Komplexibilität, auch immer sensibler.

Jetzt können Kritiker meinen, „So etwas darf nicht vorkommen ….“ Und doch, es darf.
Wir müssen uns durchaus damit befassen, dass Clouddienste zwar einen Vorteil haben, aber auch immer ein Risiko mit sich bringen, nämlich wenn ein damit verbundener Dienst nicht mehr funktioniert. Egal ob Internetausfall, Störungen in der eigenen Infrastruktur, oder beim Cloud- Anbieter selbst. Viele könnten jetzt meinen, dass der Weg auf die eigene Festplatte eine Lösung ist. Doch ist sie das wirklich? Speicherplatz der vorgehalten werden muss. Festplatten die ausfallen können, Datensicherung. Themen, mit den viele „Heimanwender“ bereits überfordert sind, oder schon aus Kostengründen, diese nicht realisieren können/wollen. Zudem stellt das eigene Heim eines der unsichersten Speicherorte da. Ähnlich sieht es bei Unternehmen aus. Infrastruktur, kostet Geld. Das eigene kleine Rechenzentrum noch viel mehr.

Und doch steht der Unternehmer vor einem viel größeren Problem, denn für ihn könnte die Abhängigkeit zu Cloud- Diensten auch der Untergang des eigenen Unternehmens bedeuten. Was passiert, wenn ein Termin nicht gehalten werden kann, weil das zugehörige Dokument irgendwo in der Cloud zu finden ist? Doch auch dafür gibt es Lösungen. Dienste die Daten auf den lokalen Computer synchronisieren. Problematischer wird es bei Diensten, deren Realisierung in einem eigenen Rechenzentrum den Kostenrahmen sprengen würde. Somit ist der Unternehmer gefordert, für ihn eine Infrastruktur zu schaffen, deren Betrieb finanzierbar ist und deren Ausfall in einer Risikobewertung abgebildet ist. Nur leider fehlt oft eine Risikobewertung und der Ausfall wird dann zum Überraschungsmoment, der beim Unternehmer große Panik auslöst.

Beim Privatanwender sieht es ähnlich aus. Da werden Geräte angeschafft, irgendwie mit mehr oder weniger Fachwissen konfiguriert. Funktioniert auch alles problemlos, bis dann die Störung kommt: Ausfall eines Cloud- Dienstes, oder Absturz der eigenen Festplatte, wobei der zweite Fall die größere Problematik darstellt, da die Daten in der Cloud zwar vorhanden, aber gerade nicht erreichbar sind und beim Ausfall der eigenen Festplatte, die Daten oft unwiederherstellbar verloren sind.

Am Ende bleibt die Cloud mit Sicherheit die bessere Lösung, da dort die Daten nicht so schnell verloren gehen, wir müssen uns aber immer bewusst sein, dass es auch zu Ausfällen auf dem Weg in die Cloud kommen kann. Hier sich entsprechend zu schützen (Datenspiegel), ist Aufgabe eines jeden einzelnen, egal ob Unternehmer oder Privatperson, dann kann uns die Cloud den Alltag mit unserer IT sehr viel Freude machen und vor allem die Arbeit erheblich erleichtern.

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